Hundsgefährlich

 

Einige unserer Nahrungsmittel  und Pflanzen sind schlichtweg tödliches Gift für den Hund. Diese Liste soll helfen die Vergiftungs – Risiken im Alltag vorausschauend zu erkennen und den Hund von den giftigen und gefährlichen Lebensmitteln und Pflanzen fern zu halten.

 

Hunde-Spielzeug aus Weichplastik
Als Mensch würde man Spielzeug nicht zu den Nahrungsmitteln zählen – als Hund dagegen schon. Denn manches Spielzeug landet ganz oder in Teile zerbissen im Magen unseres Hundes. Die Weichmacher im Plastik und auch andere (undefinierten) Zusatzstoffe können durch die Magensäure und andere Verdauungssekrete aus dem Kunststoff herausgelöst werden. Deshalb kein Weichplastik in Kiefernähe des Hundes, unkaputtbare Spielzeuge verwenden und statt Weichplastik-Spielzeuge solche aus Latex. Im Zweifel kann man sich im Fachhandel beraten lassen.

 

Zigaretten und Zigarettenkippen
Zigaretten sind natürlich keine Lebensmittel im engeren Sinne – obwohl das mancher Raucher anders sehen könnte. In Hunde-Nähe haben Zigaretten, brennend, als ausgedrückte Kippen oder in der ganzen Schachtel, Tabak und Tabakprodukte nichts zu suchen. Nikotin wirkt als Nervengift. Insbesondere bei Welpen kann Nikotin bis zum Kreislaufkollaps führen. Ihr Welpe interessiert sich brennend für alles – was Sie sich in den Mund schieben. Aschenbecher und Zigarettenschachteln müssen deshalb immer ausserhalb der Reichweite des Hundes sein.

 

Cola, Energy-Drinks und andere Coffein-haltige Getränke
Der für den Hund gefährliche Inhaltsstoff im Koffein ist Methylxanthin. Methylxanthin erhöht den Blutdruck, beschleunigt den Puls, verengt die Blutgefäße und vermindert die Reizschwelle der Nerven im Gehirn. Es kann zu Erbrechen und Durchfall kommen, bei höherer Dosis zu Unruhe, Zittern und Krampfanfällen, bei sehr schweren Fällen einer Koffeinvergiftung: lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen. Deshalb gilt: Cola, Energy-Getränke und andere Coffein-haltige Getränke ist für Hunde tabu!

 

Stark gewürzte Speisen und Speisereste
Grundsätzlich sollte der Hund überhaupt nichts Gewürztes zu Fressen bekommen. Stark gewürzte Speisen (Pfeffer, Chili, Curry, Muskatnuss, etc.) sind für seine empfindlichen Sinne viel zu intensiv.

 

Medikamente
Medikamente sind natürlich keine Nahrungsmittel – nur leider sieht das unser Hund leicht anders. Medikamente müssen deshalb strikt außerhalb der Reichweite des Hundes aufbewahrt werden und dürfen auch in der Verpackung niemals herumliegen. Die Einnahme sollte im Bad stattfinden, wenn der Hund draußen ist: fällt jetzt eine Tablette zu Boden ist sie nicht gleich verschluckt. Medikamente aus der Humanmedizin dürfen niemals ohne Absprache mit dem Tierarzt dem Hund gegeben werden. Nicht einmal Hustensaft!

 

Die nachfolgende Liste gefährlicher Medikamente für den Hund ist nur eine kleine Auswahl:

Aspirin (Acetylsalizylsäure, ASS) – Organschäden, wirkt bei hoher Dosis tödlich.

 

Paracetamol – führt zu Magenblutungen und Leberschäden Ibuprofen – Orientierungsstörungen, Erbrechen Diclofenac – Blutungen, Erbrechen und Durchfall.

 

Medikamente herumliegen zu lassen oder in Gegenwart des Hundes einzunehmen, ist gefährlich – weil der Hund die giftige Dosis gleich gefressen hat, das kann so schnell gehen, dass wir nicht wissen, ob die herunter gefallene Pille unter der Schrankwand oder im Magen unseres Hundes verschwunden ist. Schreiner oder Tierarzt? Deshalb niemals Medikamente herumliegen lassen!

 

 

giftige Pflanzen

giftige Zimmerpflanzen

Blumen und Zimmerpflanzen möglichst unerreichbar für den Hund aufstellen

 

 

 

Alpenveilchen
Azalee
Birkenfeige (Ficus benjaminii)
Bogenhanf
Christusstern
Chrysantheme
Clivie
Dieffenbachie
Efeu
Efeutute
Einblatt
Engelstrompete
Farne
Fensterblatt
Flamingoblume
Gummibaum
Hortensie
Madagaskarpalme
Oleander
Philodendron
Purpurtute
Schefflere
Weihnachtsstern
Wandelröschen
Zimmerkalla

giftige Gartenpflanzen

Habt ein Auge auf euren Hund, wenn er im Garten gräbt, oder besser noch: Ungefährliche Pflanzen setzen!

 

Blauregen
Buchsbaum
Buschwindröschen
Efeu
Eibe
Eisenhut
Fingerhut
Geißblatt
Ginster
Goldregen
Herbstzeitlose
Hyazinthe
Kaiserkrone
Lebensbaum (Thuja)
Lupine
Maiglöckchen
Mistel
Mohnblume
Narzisse (Osterglocke)
Robinie
Rhododendron
Rittersporn
Stechpalme (Ilex)
Schlüsselblume
Seidelbast
Tollkirsche
Tulpe
Wolfsmilch

giftige Wildpflanzen

Bitte achtet besonders in freier Wildbahn auf uns!

 

 

 

Bärlauch
Bilsenkraut
Hahnenfuss
Hundspetersilie
Riesenbärenklau
Schierling
Schöllkraut
Tollkirsche
Wasserschierling

Lebensmittel

Giftige und bedenkenlose!

Giftige Haushalts- lebensmittel. Bitte unbedingt vermeiden!

Alkohol
Aubergine (roh)
Avocado
Bohne (roh)
Dünger
Erbse (roh)
Frostschutzmittel
Hülsenfrüchte
Insektizide
Kaffee
Kakao
Kartoffel (roh)
Knoblauch
Nachtschattengewächse (grün)
Nikotin
Obstkerne
Paprika (grün und roh)
Reinigungsmittel
Schokolade
Schweinefleisch (roh)
Tee
Tomate (grün und roh)
Weintrauben und Rosinen
Zwiebeln

Gemüsesorten, die man bedenkenlos füttern kann.

Karotten: werden von den meisten Hunden sehr gut vertragen und können roh, gerieben, gekocht oder gedünstet verfüttert werden. Sie versorgen den Hund mit einer großen Portion Beta-Carotin, das sich positiv auf die Gesundheit des Augenlichts sowie Haut und Haar auswirkt
Kartoffeln: gekochte Kartoffeln liefern deinem Vierbeiner viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien und sind ebenfalls sehr gut verträglich
Sellerie
Brokkoli: muss vor dem Verzehr gedämpft und püriert werden und sollte nur in kleinen Portionen verfüttert werden. Möglichst immer in Verbindung mit einem kalziumhaltigen Produkt wie Joghurt oder Hüttenkäse verfüttern, um sicherzustellen, dass vom Hund alle wichtigen Nährstoffe auch aufgenommen werden können
Blattsalate
Zuccini
Kürbis

Kohl
Gurke
Spinat

Obstsorten, die auch für den Hund gut geeignet sind.

Apfel
Birne
Ananas
Beeren aller Art
Kirschen
Kiwi
Nektarinen

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